Wichtige Hinweise zur Differentialdiagnose und zur Auswahl der bildgebenden Untersuchungsverfahren liefert die Krankengeschichte, womit vornehmlich die Angaben dieser Bezugspersonen zu berücksichtigen sind. Dem Betroffenen selbst hinfallen seine Gedächtnisstörungen oft nicht hinauf und/oder man kann kurzfristig c/o Terminen in Hochform sein (bekanntes Phänomen bei Arztbesuchen). Andererseits ist es im gleichen Sinne möglich, dass er seine Gedächtnisstörungen im Rahmen einer depressiven Verstimmung überschätzt. Technische Untersuchungen wie etwa die Kernspintomografie oder Computertomografie des Kopfes oder die Elektroenzephalografie sind Neben... zur Differenzierung von anderen Gehirnerkrankungen sinnvoll. Um keine behandelbare Ursache zu übersehen, sollten zumindest die folgenden Blutuntersuchungen vorliegen: Blutbild, Vitamin B12-Spiegel, Blutzucker, Leberwerte, Nierenwerte, Elektrolyte, Schilddrüsenhormone, CRP. Hilfreich zur Erhärtung eines ersten Verdachtes und gleichwohl zur Inspektion des Fortschreitens einer Demenz sind neben jener Krankengeschichte zunächst einfache psychometrische Testverfahren wie welcher MMSE = Mini-Mental State Examination, dieser Uhrentest oder der DemTect. Solche einfachen und schnell durchführbaren Tests können dann ebenso zu Verlaufsuntersuchungen eingesetzt werden, zum Beispiel, um dasjenige Erwähnen gen Medikamente oder Therapieverfahren zu Testen.
Da sich in den vergangenen Jahren die diagnostischen Möglichkeiten massiv verbessert haben, ist heute eine Diagnose welcher Alzheimer-Krankheit bereits im Stadium der leichten kognitiven Beeinträchtigung (LKB) möglich. Zu den diagnostischen Verfahren für eine solche Diagnose vor Entstehen (im weiteren Sinne) dieser Demenz in Besitz sein von die Darstellung welcher Atrophie des medialen Temporallappens im MRT, die Messung von ?- und ?-Amyloid im Liquor, die Darstellung kortikaler Stoffwechseldefizite in der Positronenemissionstomographie (PET) mit [18F]-Fluoro-2-desoxy-D-Glucose (FDG) sowie die Möglichkeit, Amyloid im Gehirn mit PET-Liganden in vivo sichtbar zu zeugen. Darüber hinaus gibt es zunehmend Belege dafür, dass die subjektive Angabe eines Patienten, vergesslicher zu werden, ein zuverlässiger Parameter ist, um die Entwicklung einer Demenz sehr frühzeitig voraussagen zu können.. Damit ergibt sich die Hoffnung, schon sehr frühzeitig einer Demenz vorbeugen zu können, etwa mit einer kalorienreduzierten Kost oder Neben... etwas mehr körperlicher Aktivität.
Die an ausgewählten Zentren verfügbare PET mit FDG ist zudem ein etabliertes Verfahren für die Differenzialdiagnose dieser Demenzen. Damit lassen sich gleichwohl schon in Frühstadien Orte im Gehirn mit vermindertem Glucosestoffwechsel nachweisen und so eine Demenz vom Alzheimertyp oder eine frontotemporale Demenz (Morbus Pick) nachweisen. Demenzen durch Depressionen zeigen ein anderes Aktivitätsmuster im PET.
Zur Diagnose von Demenzen, die mit extrapyramidal motorischen Störungen in Zusammenhang bringen, wird die Szintigraphie mit J123 beta-CIT oder DAT-Scan, die J123-IBZM Szintigraphie und die PET mit L-Dopa eingesetzt. Damit kann ein Morbus Parkinson, die Multisystematrophie, eine progressive supranukleäre Blickparese und ein essentieller Tremor abgegrenzt werden.
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