Der Demenzbegriff wurde im 18. Jahrhundert in dieser Juristen- und Umgangssprache für jede Form geistiger Störungen verwendet. 1827 trennte Jean Etienne Dominique Esquirol zwischen angeborenem und erworbenem Schwachsinn und führte démence qua medizinischen Terminus für letzteren ein. Nachhaltig Zeit wurde in welcher deutschsprachigen Psychiatrie nur dies Endstadium des intellektuellen Abbaus denn Demenz bezeichnet. 1916 beschrieb Eugen Bleuler das unspezifische hirnorganische Psychosyndrom mit den Merkmalen kognitive Störung, emotionale Veränderung und Persönlichkeitswandel als psychopathologische Folge chronischer Gehirnerkrankungen. Sein Sohn Manfred Bleuler grenzte 1951 davon dies hirnlokale Psychosyndrom ab und wies hinauf seine Ähnlichkeit mit den endokrin verursachten psychischen Störungen hin. Im Zuge welcher Entwicklung moderner Klassifikationssysteme wie ICD-10 und DSM-IV hat sich die Definition des
Demenzsyndroms deutlich erweitert. Dieser Begriff beschreibt heute nicht mehr nur die schweren Fälle kognitiver Störungen, sondern jetzt ein erworbenes komplexes Störungsmuster höherer psychischer Funktionen. Die Störungen können sowohl reversibel denn wiewohl irreversibel sein, müssen allerdings dasjenige Gedächtnis von Interesse sein für und dürfen nicht mit einer Bewusstseinsstörung korrelieren. Außerdem muss die Bewältigung des Alltags beeinträchtigt sein.
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| Demenz – Historisches |
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